Gegrillte Auberginen

Langes Wochenende ist und es darf gegrillt werden – und weil die Schullehrküche derzeit Schulprüfküche ist (der Quali der 9er läuft gerade), hier ein Homekitchen-Rezept inkl. freier Natur: Auberginen vom Grill.

Wer öfter in Asia-Märkten reinschaut weiß, dass Auberginen mehr als nur dick und dunkellila sein können. Dort gibt es sie von Erbsengröße aufwärts, mal rund, mal lang, mal weiß, mal gelb und als Mini-Version unserer Standard-Aubergine, dabei gerne getigert.

Und so langsam kommt diese Vielfalt auch in unseren Supermärkten an. Beim Einkauf fürs Vatertagsgrillen entdeckten wir länglich gewellt „japanische Auberginen“, die wir mal lieber Schlangenauberginen nennen wollen, weil Japan ziemlich streng ist, was Zutaten, ihre Herkunft und Benennung betrifft.

Auf jeden Fall konnten wir uns die gut als Bratwurstersatz für Veggies vorstellen und haben sie dann auch so vorbereitet. Hier das Rezept – einfach als Text und ohne Tabelle und Mengen, weil – WOCHENENDE!

Im Mörser Kräuter vom Balkon (hier Rosmarin, Salbei und Thymian) mit Salz, Kreuzkümmel und Pfeffer (hier schwarz und rosa) mörsern.

Die Auberginen waschen, mit der Gabel mehrfach durchstechen und erst längs halbieren, dann in wurstlange Stücke schneiden. Diese mit dem Würzsalz und Olivenöl vermischen, in eine frühere Eisdose packen und 1 Stunde durch die Gegend tragen.

Dann die Auberginen auf den gut vorgeheizten Grill an eine nicht zu heiße Stelle legen und unter öfterem Drehen in 6-8 Minuten weich grillen. Gleich vom Dosendeckel essen, dazu schmeckte uns Ayran (fertig) und Tomaten-Gurken-Salat (mit Lauchzwiebeln, Oliven, Petersilie, Minze und Limette, kein Öl mehr). Schönes Wochenende!

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