Schnelles Erdbeer-Tiramisu

Es ist ein Klassiker in unseren Schulküchen und dies ist die fixe Version im Glas. Weil Löffelbiskuits dafür zu dick und sperrig sind, nehmen wir zarte runde Orangenkekse. Die saugen sich dann rasch mit dem Erdbeersaft voll, der beim Einzuckern der Früchte entsteht.

Dass die Erdbeeren selbst richtig gut sein müssen, damit dieses Tiramisu richtig gut wird, ist klar. Und weil jetzt ihre Saison bei uns anläuft, tun sie das schon öfter, auch weil sie keine langen Wege hinter sich haben und so schön frisch sind.

Damit der Geschmack drin bleibt, werden sie als erstes kurz im Sieb kalt abgebraust und dann erst geputzt. Dazu mit einem kleinen spitzen Messer rund ums Grün schräg einen kleinen Kelch rausschneiden. So geht mit den Blättchen nur das, was eh nach nichts schmeckt – anders als wenn eine ganze Scheibe samt Grün abgeschnitten wird.

Bleibt noch die Creme. Masacarpone muss sein, weil sonst ist es wie Cappucino mit Magermilch. In den Klassiker kommt rohes Eigelb, was den Geschmack wirklich hebt – nur ist das in der Schulküche heikel und in den Prüfungen tabu, Stichwort Salmonellen. Wir nehmen stattdessen Schlagsahne, die ähnlich fett ist – und keinen Quark, weil der es nicht ist und dessen Säure den Mascarpone übertönt. Das schmeckt zwar auch gut, nur halt nicht so nach Tiramisu. Buon appetito!

Hier eine E-Tiramisu-Version mit Jaffa-Orangenkeksen. Die sind mit Schokolade überzogen, unter der noch Orangengelee steckt, und sie sind leichter zu kriegen als die blanken O-Kekse. Werden sie genommen, sollte weniger Zucker an Erdbeeren und Creme.

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