Ofengemüse

„Das Leben ist eh schon schwer, und dann kommst noch Du daher“, möchte man am liebsten dem Regen sagen, der sich gerade nicht nur gefühlt 24 Stunden am Tag über uns ergießt. Da hilft’s, manches leichter zu nehmen als es klingt. Schule zum Beispiel. Die geht diese Woche nochmal auf Anfang, und das hat immer auch was Leichtes. Zum einen sind nun alle wieder da, na, zumindest die erste Schicht. Und zum anderen stecken unsere 9er und 10er gerade in ihren Abschlussprüfungen (auch in der Cucina Montesole, wir werden berichten) – also auf der Stufe zum nächsten Anfang.

Drum gibt’s für alle heute was Stärkendes und Wärmendes auf den Weg und gegen den Regen: eine Wanne voll erdverbundenem Gemüse, mit viel Würze und ein klein bisschen Öl dran und dann nach Klosterart* langsam bei mittlerer Hitze im Ofen gegart. Einfacher geht’s kaum, und besser ebenso wenig. Und weil alles bio ist, reicht es die Rüben mit der Gemüsebürste gründlich abzuschrubben (ja, auch die Rote Bete)…

Kleine festkochende Kartoffeln (das Bratkartoffelgewürz dazu haben wir gleich mitverwendet), Rote Bete, Pastinaken und Lauch werden geschrubbt und geduscht

…nur der Lauch wird ganz klassisch längs halbiert, ohne ihn ganz durchzuschneiden, damit die Erde unter fließendem Wasser ausgewaschen wird (Geduldige können das auch im Regen versuchen), ohne dass er zerfällt.

Dann alles in mundgerechte Stücke schneiden und in die Wanne geben, Würze und Öl mischen, in den heißen Ofen schieben und – voilá:

*Das Rezept stammt aus dem Kochbuch des Gethsemane-Klosters in Goslar, ein reines Gute-Tat-Projekt, weswegen das jetzt auch keine echter Werbeblock ist:

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