Von A wie Anfang bis Z wie Zwetschgendatschi

Traditionell wird die neue Saison der 9. Klasse in der Cucina Montesole mit einem Zwetschgendatschi eröffnet. Aktuell waren es zwölf Datschis, die die vier Kochgruppen der neuen Neuner in je drei Küchenblocks fabriziert haben. Und so duftete es eigentlich die ganze letzte Woche ziemlich gut aus unserer stets geöffneten Tür („Lüften, lüften. lüften“) heraus. Gut, dass wir genug gebacken hatten („Bitte, bitte, bitte“) – und ein Stück für die Begründerin dieser Zwetschgendatschi-Tradition reserviert hatten. Die fehlt nämlich dieses Jahr am Ofen, weil sie (wieder) Klassenlehrerin geworden ist.

Ehrensache, dass wir den süßen Start ins nicht immer so süße Quali-Jahr bewahren – ist ja schon genug neu und anders in diesen Zeiten. Die Basis für unseren Zwetschgendatschi (für Außerbairische: ein Blechkuchen so saftig, das er, naja, eben „datscht“) ist ein Quark-Öl-Teig. Das ist der kleine Bruder des Hefeteigs, nicht ganz so sensibel und auch gleich nach dem Kneten bereit fürs Belegen und Backen.

Darauf kommen die entsteinten und per Kreuzschnitt aufgefächerten Zwetschgen, die Puristen gerne nur mit Zucker bestreuen. Wir mögen es ein bisschen üppiger mit Streuseln aus geschmolzener Butter, Mehl und – Zucker, na klar. Dann ab in den Ofen unter ständiger Aufsicht, damit die Streuseln nicht zu braun werden, und schließlich raus damit zum kurzen Runterkühlen, während Freiwillige die Sahne schlagen – wenn’s sein muss, auch die mit Zucker. Es folgt: der Genuss. Und das war es jedes Mal. Danke, Mandy. Und alles Gute zum Start für Euch alle.

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