Lauch-Risotto

Wer sagt, die italienische Küche sei simpler als die französische, hat noch keinen wahren Risotto gekocht. Das fängt schon mit der Wahl der richtigen Reissorte an: Rundkornreis muss es sein, da sind sich noch alle einige, weil der beim Kochen die nötige Stärke abgibt, damit es am Ende bissfest schlotzt statt langkörnig zu rieseln. Ob das nun am besten mit Arborio-, Vialone- oder gar dem halbjapanischen Carnaroli-Reis gelingt, darüber streiten sich die Geister (und gerne auch kochende Männer).

Mamma Montesole zuckt zu diesem Zutatenzwist nur mit den Schultern und konzentriert sich auf die Zubereitung, wofür es erst einmal eine ordentliche Brühe braucht. Bei unserem Lauch-Risotto lässt die sich prima aus den Abschnitten kochen, und dann kann es schon losgehen mit andünsten, glasig braten, aufgießen, einkochen und wieder aufgießen und wieder einkochen. Und: Rühren, rühren, rühren.

Am Ende machen viel Parmesan (frisch gerieben!) und Butter sowie ein Spritzer Zitrone (statt Wein zu Beginn) das Ganze zu einem Wohlfühlessen, das solo wie als Beilage herrlich satt macht. Und ganz am Ende von unserem Rezept wird noch verraten, dass es doch eine simplere Methode gibt, bei der fast nicht gerührt werden muss. Allora!

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