Bolognese

Heißt sie (oder es) mit Vornamen „Sugo“ oder „Ragu“ und wenn „Sacue“, dann doch eher „Bolognaise“, weil fran-zö-sisch? Die Diskussion fangen bei der „Bolo“ (wie dicke Freunde sie gerne rufen) schon vor dem Kochen an und steigern sich dann noch.

Wir nennen sie bei dem Namen, den die meisten in der Welt kennen und halten uns an das Rezept, wie man es in ihrer Heimatstadt Bologna in Ehren hält – zu Recht, weil so eine schön würzige und cremige Sauce entsteht, die perfekt zu Eiernudeln passt, die typisch für den Norden Italiens sind.

Und so steht am Ende eine Mischung aus Sauce/Sugo und Ragout/Ragu auf dem Tisch, in der Milch und Schinken, aber keine Dosentomaten stecken und zu der es keine Hartweizenspaghetti gibt, und alle finden es toll. Weil unsere Köch*innen fast immer lieber kochen und genießen als drüber zu diskutieren.

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