Curry-Sahne-Linsen

Diese Rezept aus einem Kloster in Norddeutschland hat viel Deutsches und etwas Indisches in sich – und ergibt ein echtes Wohlfühlessen. Curry klingt indisch, klar. Tatsächlich ist es die englische Version des Begriffs „kari“, wie in Indien viele Arten von Ragouts und Eintöpfen genannt werden. Da hat jedes seine eigene Gewürzmischung, „masala“ genannt. Fern der indischen Gewürzmärkte haben die Engländer zu Hause eine Allround-Mischung geschaffen, das Curry-Pulver.

Und Linsen? Kennen wir, mindestens in unserer Linsensuppe mit Würstchen. Aber sonst? Schaut nach Indien, da sind sie etwa in den breiartigen Dals oder in den Papadam-Fladen aus Linsenmehl fester Teil der Küche, die oft vegetarisch ist. Und da bieten diese Hülsenfrüchte viel Eiweiß, Eisen und Vitamin B, wie es auch im Fleisch enthalten ist.

Bleibt die Sahne. Die ist klar europäisch, in Indien wäre es eher ein fetter Joghurt, der zum Schluss eingerührt wird. Da wählen wir die Mitte und nehmen gesäuerte Sahne.

Alles in allem ist dies ein eher mildes und bekömmliches Gericht, bei dem nichts gebraten oder geschmort wird und am Ende noch viel Frisches dazu kommt. Mit der Wahl des Currypulvers lässt sich die Schärfe einstellen – es sollte auf jeden Fall ein gutes sein, damit es auch richtig gut schmeckt.

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